Kategorie-Archiv: AdWords für Newbies

Budget-Räuber: Wissen, wo man wirbt.

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AdWords bietet nahezu unendliche Möglichkeiten: Man muss sich nur darüber im Klaren sein, wann man im Netz wen wo erreichen möchte. Aber auch das ist schon eine Kunst.

Wenn ich explizit nach einer Dienstleistung in München suche, habe ich wirklich keine Lust, von Anzeigen erschlagen zu werden, deren Inhaber  1) in Hamburg oder Buxtehude ansässig sind, 2) keine Filiale in München haben und 3) es auch nicht für nötig erachten, in ihrer Anzeige einen klitzekleinen Hinweis diesbezüglich unterzubringen.

Wieviel Sinn macht das? Wie groß ist die Chance, hieraus einen Auftrag zu generieren?

Nun ja: Wenn einem AdWords-Neuling so etwas passiert, habe ich im Grunde Verständnis.

Es scheint aber nicht wenige Werbekunden zu geben, die ein Budget verwalten, bei dem derlei Peanuts definitiv keine Rolle spielen. Ich hoffe, das sind nicht gleichen, die ungefragt zum Besten geben, AdWords sei nur teuer und bringe nichts. Und hoffentlich auch keine Agentur-Kunden, die von derlei „Umständen“ gar keine Kenntnis haben?

Blick in Kundenkonten

SL Wannie

 

Eine AdWords-Kampagne ist schnell erstellt. Zugegeben: Den Anfang macht Google ziemlich einfach.
Wenn dann aber nach einigen Tagen – spätestens am Monatsende – das Budget weg und kein Auftrag da ist, gibt es schon mal lange Gesichter.
Man hatte ja auch neben dem Tagesgeschäft nicht wirklich Muße, sich in Ruhe den zahlreichen Fehlermeldungen zu widmen, die das System eifrig übermittelt.

Und man ahnt: Es läuft nicht so, wie es laufen sollte.

Das Internet ist voll von AdWords-Experten. Manche werben mit Zertifizierung, andere nur mit schönen Worten. Alle versprechen sie, schnell zu helfen.

Doch wie gewinnt man eigentlich einen ersten Eindruck von den bisherigen AdWords-Aktivitäten des Kunden? Ohne Einblick ins Konto macht das Ganze ja keinen Sinn.

Passwort herausgeben? Nein, bitte nicht.

Es geht nämlich viel einfacher:

Über ein Kundencenter-Konto lässt sich eine Verknüpfung zum Konto eines Kunden erstellen. Dazu wird nur die 10-stellige Kundennummer benötigt. Der Kunde erhält eine Benachrichtigung mit einer Einladung, sein Konto mit dem besagten Kundenkonto zu verknüpfen. Damit lässt sich Einblick nehmen und Änderungen im Kundenkonto vornehmen, ohne dass der Kunde persönliche Daten, wie z.B. Zahlungsinformationen, preisgeben muss. Über den Tab „Mein Konto“-> Zugriffsrechte lässt sich eine solche Verknüpfung jederzeit wieder aufheben.

Wie AdWords nicht funktioniert …

beschreibt Detlauf Krause in seinem Beitrag: Amüsant, einleuchtend und sehr wahr.

Man muss sich einfach darüber im Klaren sein:

AdWords-Aktivitäten müssen aktiv gemanagt werden. Idealerweise von jemandem, der Ahnung hat.

Und selbst, wenn das Budget für eine externe Betreuung nicht vorhanden ist, reicht schon mal ein Schritt in die richtige Richtung: Im Vorfeld die wichtigsten Fragen klären.

Die könnten lauten:

Was wollen wir erreichen?

(Bestellungen, Terminabsprachen, Abonnenten)

Wer ist unsere Zielgruppe?

Bei Display-Werbung: Wo finden wir sie?

Wer kontrolliert wie oft und auf welchem Weg den Erfolg?

Das denkbar schlechteste aller ersten Resumés wäre etwa:

„Es funktioniert. Letzten Monat hatten wir sage und schreibe 200.000 Einblendungen. Ein paar Klicks waren auch dabei. Und gar nicht mal so teuer, wie befürchtet.

Wenn demnächst noch ein paar Bestellungen kommen, haben wir zumindest keinen Verlust gemacht.“

Was kostet AdWords-Werbung?

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Ganz einfach: So viel, wie Sie bereit sind, pro Klick eines Interessenten auf Ihre Anzeige zu bezahlen. Und sofern bei der Kontoeinrichtung ein wenig Hirn und Herzblut im Spiel ist, (fast) immer weniger, als sie bringt.

Eine Kalkulation für einen Steuerberater, der regional wirbt, könnte z.B. so aussehen:

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Märchen, aber schön.

Märchen Wannie

 

AdWords ist den meisten Werbetreibenden ein Begriff. Gefühlte 50 % schreiben es richtig, zumindest laut meinen Logfiles. Die Zahl derer, die es richtig aussprechen, dürfte höher sein.

Die meisten können zumindest aus zweiter oder dritter Hand etwas beitragen – meist, AdWords sei teuer und bringe nichts.

Märchen sind schön, werden aber selten wahrer, indem man sie weitererzählt. Und mit AdWords-Werbung scheint es irgendwie ähnlich zu sein.

Eine schöne Liste der weit verbreiteten Mythen hat Judith Hermann im SEMPathieblog zusammengestellt. Mein persönlicher, trauriger Spitzenreiter ist die Nr. 6 im Kommentar von Marco: „Maximales Tagesbudget eingeben und einfach laufen lassen.“ Heißt mit anderen Worten: Geld in die Hand, Fenster auf 🙂

 

Nächstes Buch mit AdWords vermarkten?

Interessant: Sucht man im Netz nach Büchern, landet man unweigerlich bei Amazon. Wettbewerb praktisch nicht vorhanden – zumindest nicht bei bezahlten Anzeigen. Warum eigentlich? Was liegt näher, als die Möglichkeiten von AdWords-Werbung auch zur Buchvermarktung zu nutzen?

Saskia Klinger gibt hier im Buchreport Tipps zum Buchverkauf über AdWords. Der Artikel ist schon etwas älter, aber die wesentlichen Fakten gelten noch immer. Ganz besonders der Hinweis, dass nicht das Volumen der chicen Statistiken entscheidend ist für den Erfolg der Kampagnen, nicht – allein – die Klickrate, und schon gar nicht die Zahl der Einblendungen – sondern einzig und allein die Zahl der verkauften Exemplare.

Blick ins Wettbewerber-Wunderland.

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Ich liebe ja Werbemaßnahmen, die relativ kostengünstig und belegbar zielführend sind. Und zwar möglichst jeder Euro.

Gelegentlich führe ich interessante Gespräche mit Kunden, die Eintragungen für ihre Website in Verzeichnissen/Datenbanken gebucht haben. Mit der Option, auch noch AdWords-Anzeigen zu schalten. Was denn davon zu halten sei. Und die Kündigungsfristen. Und überhaupt …

Online-Marketing ist komplex, und da branchenfremde Kunden gerne auch mal ein paar Begriffe vermischen, hört man sich mal um, wie denn derlei Werbepakete geschnürt sind:

Anzeigen samt Kontoerstellung, laufender Optimierung und Klickkosten gibt`s schon für einen zweistelligen Monatsbetrag.

Klingt grundsätzlich sympathisch und ist auch nichts gegen einzuwenden. (Regionale) AdWords für den kleinen Geldbeutel sozusagen.

Folgendes Szenario:

Kumpel fragt abends in der Kneipe, Weiterlesen

Aus dem Nähkästchen

NK

…. plaudere ich vor allem dann gerne, wenn es darum geht, kleinen Firmen mit magerem Budget zu überzeugenden Resultaten zu verhelfen.

Wir erinnern uns: Erfolgreiche AdWords-Werbung basiert auf drei Säulen: Der Auswahl der richtigen Keywords, ansprechenden Texten und geeigneten Geboten.

Häufiges Problem gleich zu Beginn:

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Buchvermarktung mit AdWords

Ja, sowas gibt es: Anfrage eines potenziellen Kunden, seinen Buchverkauf mit AdWords-Werbung etwas anzukurbeln.

Was macht man in diesem Fall als halbwegs vernünftiger Online-Marketeer? Richtig, man verschafft sich zunächst einen Überblick, was denn der Wettbewerb so tut. Der scheint bei diesem Thema aber im Umfeld der bezahlten Anzeigen nur spärlich vertreten.

Nach relativ kurzer Zeit stolpert man allerdings über das Blog der Autorenschrittmacher in Leipzig, die in ihrem Beitrag das Wesentliche zum Thema ausführen. Kurz und bündig, aber dennoch wunderbar einleuchtend bringt man hier auf den Punkt, worin erfolgreiches AdWords-Marketing besteht und worauf es bei der Auswahl der Keywords ankommt. Wer wohl unter Umständen nach einem bestimmten Buch sucht … oder nach etwas ganz anderem. Und wie man letzteren durch wirkungsvolle Anzeigen quasi „auf Umweg“ bestimmte Lektüre schmackhaft machen kann. In diesem Fall geht Lesefutter eben nicht durch den Magen, sondern erst einmal durch die Google-Suchmaske.

AdWords-Texte unter der Lupe.

Nach Meinung vieler geht AdWords-Werbung so: Mal eben schnell eine Kampagne erstellen, ein paar vertraute Begriffe einbuchen – fertig ist die Laube. Aber stark einsturzgefährdet. Was es für den redaktionellen Teil zu beachten gibt, verrät Aurel Gergey hier in seinem 33 Seiten starken Beitrag. Anhand zahlreicher Anzeigen-Beispiele macht er bewusst, welche Bedeutung ein einziges Satzzeichen haben kann, wie man Preisangaben wirkungsvoll präsentiert, kostbaren Anzeigenplatz optimal ausnutzt und vieles mehr. Keine wiedergekauten Phrasen aus alten Werbetext-Lehrbüchern, sondern ein echter Mehrwert.