Kategorie-Archiv: AdWords für Newbies

Conversion heißt das Zauberwort.

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„Vermarktungsideen für xy?“

– „Versuch`s doch mal mit Google Ads.“

„Ja klar, ich hab` ja noch einen Gutschein einzulösen.“

„Oh, ein Webinar zu AdWords? Passt gut, ich habe übrigens noch einen Gutschein in der Schublade.“

Im 125. Forum, Thema Buchvermarktung im Internet, so oder ähnlich:

„AdWords kannste vergessen. Ich hab genau 2 Exemplare verkauft. Gott sei Dank hatte ich einen G …- nein, ich schreib`s nicht nochmal …“

Aber etwas anderes: Es gibt nur eines, was zählt bei AdWords-Werbung: Conversions. Und die zählen sich sogar von selbst mit dem entsprechenden Tool 🙂

Zu deutsch: Antworten auf die Frage: Ist etwas passiert? Auf der Website – und in der Kasse?

Ganz vereinfacht für die unwilligen Buchhalter da draußen: Kosten minus Ausgaben = Gewinn.

Und wenn kein Plus vor dem Ergebnis steht, kann man nur hoffen, dass derjenige einen <Pfui-Wort einsetzen> einzulösen hatte.

Und für diejenigen, die die ungeschönte Wahrheit verkraften:

Ein Werbekunde verdient mit seinem Produkt oder seiner Dienstleistung 100,00 € / Kunde.

49 klicken auf die Anzeige, der 50. bestellt, bei einem CPC von 0,50 €.

Seine Conversion-Kosten belaufen sich auf 25,00 €, der Gewinn liegt bei 75,00 €.

Und wenn diese Rechnung nicht aufgeht, ist nicht Google daran schuld, sondern ein leeres Blatt, auf dem eigentlich definierte Ziele und Strategien stehen sollten – und nicht, wann welcher Gutschein eingelöst werden kann 🙂

 

Analytics – aber legal.

Da beißt die Maus keinen Faden ab:

Will man erfolgreich und effektiv SEA betreiben, reicht es nicht, einmalig ein paar nette Keywords zu streuen. Man muss regelmäßig tracken. Und wer keine magischen Kräfte hat, braucht dazu ein Tool. Und idealerweise eines, das viele und verlässliche Daten liefert.

Datenschutz, hin oder her. Wer sich entscheidet, Analytics zu nutzen, muss lesen, unterschreiben und sich mit dem Vertrag zur Auftragsdatenspeicherung auf den Weg zur Post machen.

Rechtsanwalt Sascha Schoor gibt hier eine ausführliche, gut lesbare und verständliche Anleitung, was in welcher Reihenfolge und warum zu tun ist. Einschließlich hilfreicher Hinweise auf Details wie das Falten des entsprechenden Rückumschlags, für all diejenigen, die schon lange keinen solchen mehr in der Hand hatten – oder eine Post von innen gesehen haben  🙂

Spart Zeit und Nerven. Und da beides für viele von uns Mangelware ist, sage ich einfach mal: Herzlichen Dank!

 

Wundern – schon ab 100,00 €

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Effektives AdWords-Management kostet Zeit und ab und zu ein wenig Hirnschmalz.

Verlockend liest sich da manches Angebot von Agenturen, die derlei Mühen „ab 100,00 € monatlich“ auf sich nehmen, damit der Konto-Besitzer sich fortan wieder sorglos dem Tagesgeschäft widmen kann.

Kann er das denn?

Ich gestehe: Meine eigenen Kampagnen kenne ich natürlich wie meine Hosentasche und bin trotzdem gerne mal eine Stunde pro Woche mit einem wachsamen Auge dabei. Auch dann, wenn eigentlich alles läuft wie geschnitten Brot. Und wenn erst der Experimentierkasten geöffnet wird, sprich: Keywords ausgemistet, neue Anzeigen getestet, etc., durchaus länger. Automatisierungs-Tools hin oder her.

Erfreulicherweise bin ich aber nicht die Einzige, die sich manchmal wundert. Ein paar hilfreiche Gedanken dazu liest man bei Cutvert.

Zertifiziert – mit Brief und Profil.

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Es ist vollbrachtklickt. Ich reihe mich in den erlauchten Kreis derer ein, die von sich behaupten dürfen, Kenner in Sachen Suchmaschinen-Werbung zu sein, nämlich der Zertifizierten AdWords-Spezialisten.

Mein Fazit:

Man braucht schon eine gute Portion mentale Stärke, wenn man sich unter Zeitdruck durch rund 100  Fragen klickt, deren Antworten meist auch dann noch gut klingen, wenn sie völlig sinnfrei sind. Die Aktion ist aber auch eine gute Vorbereitung für spätere Gespräche mit Kunden, die keine Ahnung oder überzogene Erwartungen haben ….. Inhaltlich schien mir die Prüfung absolut angemessen. Und ich gestehe: Ich habe durch die Vorbereitung und die Tests definitiv mehr dazugelernt, als ich eigentlich vorhatte 🙂

Und nun?

Werde ich mich vor Neukunden nicht retten können? Mal schauen.

Werde ich mein Büro wegen Überfüllung schließen müssen? Ich werde berichten.

Werde ich meinen Stundensatz verdoppeln? Erst mal nicht 🙂

Aber ich werde wohl keinen potenziellen Kunden mehr verlieren an eine Agentur, die “ – ja, leider Frau Sies, -“ im Gegensatz zu mir zertifiziert ist.

 

Wettbewerber – draußen bleiben.

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AdWords-Werbung kostet Geld. Ob vergleichsweise viel oder wenig, liegt im Auge des Betrachters. Ob rentabel oder nicht, am Können des Konto-Managers.

Ein Argument ist gerade für Werbekunden mit kleinem Budget nicht ganz unwichtig: Man zahlt eben auch für Klicks jener „Interessenten“, die nicht zur Zielgruppe gehören: Neugierige, gelangweilte Surfer, recherchefreudige Wettbewerber.

Ach ja?

Nein, denn zumindst letzteren kann man elegant und auf Dauer den Zutritt verweigern. Und das geht so:

Kampagnen -> erweiterte Einstellungen -> IP-Adressen ausschließen

Bis zu 500 pro Kampagne sind möglich. Macht, je nach Budget und Kampagnengröße, nicht den ganz großen Anteil. Verschafft aber eine gewisse Genugtuung …

Viel Spaß beim Sparen!

Google Places: Direkter Weg zum Kunden vor Ort.

Ein geniales Werbemedium, vor allem für viele kleine Unternehmen, deren Produkte oder Dienstleistungen einen starken regionalen Bezug haben. Kostenlos und schnell aktiviert, bringt ihnen Google Places viele Vorteile nebst guter Analysemöglichkeiten des Besucherstroms, sogar dann, wenn sie (noch) keinen eigenen Internetauftritt haben. Wie man vorgeht und einige Begrifflichkeiten erklärt dieser Beitrag im eStrategy Magazin der Firma Techdivision.

Geld bringt nicht nach oben.

Märchen Wannie

 

„AdWords  – idealerweise im Plural 😉 – das sind diese nervigen Anzeigen von Google, bei denen man oben erscheint, je nachdem, wieviel man zahlt.“

Das ist die Aussage, die man gerne am Stammtisch oder Gartenzaun hört. Natürlich gepaart mit der Warnung, dass das alles „nichts bringe und nur Geld koste“.

Geld kostet vor allem der Glaube an derlei Halbwahrheiten, gepaart mit nachlässiger Kontobetreuung.

Wahr ist nämlich: Über die Anzeigenposition entscheidet der Anzeigenrang, den das System ermittelt, anhand des gewählten CPC-Gebots (im Such-Werbenetzwerk), in Kombination mit dem Qualitätsfaktor und der zu erwartenden Wirkung von Anzeigenerweiterungen respektive Formaten.

Sprich: Nicht allein Geld bringt nach oben, sondern relevante Keywords, kombiniert mit ansprechenden Texten.

Neuerungen im AdWords Richtliniencenter

Wann gibt es bei Google, insbesondere im AdWords-System, keine Neuerungen?

 

Diesmal ist das Richtliniencenter betroffen. Man staune und freue sich: Gelegentlich wird etwas einfacher. Künftig wird es hier um die Kategorien Inhalte, (eingeschränkt zulässige) Praktiken und redaktionelle bzw. technische Aspekte gehen. Im Detail findet sich bei den Internetkapitänen ein ausführlicher Beitrag hierzu.

Ordnung im Konto.

Ja, es macht nicht jedem Spaß.

Es macht Arbeit, aber es macht Sinn, denn es bringt einen ordentlichen Qualitätsfaktor und langfristig einer guten Klick-, respektive Conversion-Rate. Es schont das Budget.

Und macht Kunden glücklich: Eine gut durchdachte Kampagnenstruktur mit sinnvoll gruppierten Keywords und Texten. We man dabei vorgehen kann, beschreibt die Agentur Till.