Leb wohl, liebes Geld.

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Ich hatte diese Woche einfach keine Zeit.

So oder ähnlich geht es wohl vielen AdWords-Nutzern, die ihr Konto selbst managen. Sei es aus Kostengründen, oder weil man einfach noch nicht den passenden Dienstleister gefunden hat.

Schön und gut, und im Grunde auch kein Problem. Wenn die Kampagne erst mal läuft und die Klickrate akzeptabel ist (1 % je nach Projekt wäre ein guter Anfang, falls die Kampagnen professionell betreut werden, ein Muss!), gehört der Blick auf`s Konto auch nicht mehr zum täglichen Pflichtprogramm.

Aber, mal ehrlich: Wie viele Tassen Kaffee, Kinobesuche oder gar gepflegte Abendessen auf diese Weise jedes Jahr mal eben „weggeklickt“ werden? Das Geld einfach zum Fenster hinauswerfen hätte einen ähnlichen Effekt.

Nicht zielführend ist nämlich die Einstellung: „Es kann ja nicht viel passieren, denn mehr als mein Tagesbudget gebe ich ja nicht aus.“ Fakt ist: Das selbstgewählte Budget dient gerade am Anfang eher dazu, die schlimmsten Entgleisungen zu verhindern und unter Einsatz hübscher Summen völlig an der gewünschten Zielgruppe vorbei zu werben. Das heißt aber nicht, dass das investierte Geld tatsächlich auch nur halbwegs sinnvoll angelegt ist. Egal, um welche Größenordnungen es geht: AdWords-Werbung macht nur dann wirklich Sinn, wenn die Leistung der Kampagnen regelmäßig kontrolliert wird. Wer mangels Zeit, Lust oder Talent keine Tracking-Tools benutzt, kann sein Konto dennoch im Auge behalten: Von Zeit zu Zeit ein Blick auf den Tab „Suchbegriffe anzeigen“ zeigt,  welche der eingebuchten Keyword-Varianten tatsächlich zu Klicks geführt haben, und vor allem: mit welchen Begriffen der Interessent letzlich auf die Website gefunden hat. Regelmäßige Lacher sind dabei gewiss; die Ausbeute an ausschließenden Keywords, die noch hinzugebucht werden könnten, meist mehr als reichlich.

Tatsache ist: AdWords ist eine geniale Werbeform und geeignet für jedes Produkt und jede Dienstleistung, die sich über das Internet verkaufen lässt. Wie teuer das Ganze wird, kann der Kunde zumindest teilweise mitbestimmen.

 

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