Freiberufler-Special: Eine gute Kampagnenstruktur (2)

FB Wannie

 

So macht Akquise Spaß.

Kostengünstig und entspannt neue Kunden finden? Bei Klickpreisen, die sich mehr als rentieren? AdWords heißt das Zauberwort, das jeder kennt und die wenigsten gerne in den Mund nehmen.

Völlig zu unrecht, wenn man einige grundlegende Dinge beherzigt und bereit ist, regelmäßig ein wenig Optimierungsarbeit zu leisten.

Kürzlich gab es Tipps zu den richtigen Netzwerk-Einstellungen.

Diesmal geht es um die Frage:

Wie baue ich meine Kampagnen sinnvoll auf?

Eine gute Kampagnenstruktur bringt nicht nur den schönen Effekt eines hohen Qualitätsfaktors, sondern auch größtmögliche Flexibilität.

Wir erinnern uns: Wesentliche Einstellungen werden auf Kampagnenebene gesteuert: Gebote, Werbezeiten, demografische Feinabstimmung.

Eine erste Überlegung für Shop-Betreiber gilt für Dienstleister analog:

Im Sinne eines hohen Qualitätsfaktors ist es ratsam, Keywords und Texte optimal abzustimmen.

Dabei hilft ein Blick auf die Struktur der Website.

– Welche Dienstleistungen werden angeboten?
– Gibt es unterschiedliche Zielgruppen?
– Beschränkt sich ein Angebot im Portfolio nur auf eine bestimmte Region bzw. auf mehrere Länder?
– Zu welchen Zeiten suchen unterschiedliche Interessenten?

Was machen Sie denn so beruflich?

Gute Frage.  Im Zuge eines guten Selbstmarketings mit entsprechendem Profil haben die meisten Freiberufler heute nicht nur ein Angebot im Portfolio, sondern einen regelrechten Bauchladen. Die einzelnen Leistungen finden sich bei Google stets in einem anderen Wettbewerbsumfeld, was deutliche Unterschiede bei Klickpreisen für bestimmte Suchbegriffe mit sich bringen kann.

Und, seien wir ehrlich: Gerade Dienstleister, die verschiedene Leistungen anbieten, bewerten und kalkulieren diese durchaus unterschiedlich. Zum einen, mit unterschiedlichen Stundensätzen, teilweise für höchst unterschiedliche Zielgruppen und Branchen. Wer sich außerdem in einem Bereich neu positioniert und Wert darauf legt, in kurzer Zeit viele Zugriffe zu generieren, wird dies kaum in der gleichen Kampagne versuchen, mit der er sein übliches Tagesgeschäft „abarbeitet“, sondern diesen Projekten eine eigenes, üppigeres Budget gönnen.

Wer ausländische Kunden im Visier hat, wird seine Anzeigen und Keywords entsprechend sprachlich abstimmen und diese nicht in der gleichen Kampagne bewerben, die sich an Laufkundschaft richtet und eher über Standort-Erweiterungen und speziellen Geboten für Anfragen von Mobilgeräten Erfolg bringt.

Klingt kompliziert? Dann genug der Theorie.

Ein Praxisbeispiel:

Ein Fotograf, der sich auf Kinderaufnahmen spezialisiert hat, findet seine Kunden hauptsächlich im regionalen Umfeld.
– Seine Online-Seminare könnten sich aber durchaus deutschlandweit zum Renner entwickeln
– Sein Stock an verkäuflichen Motiven verkauft sich möglicherweise europa- oder weltweit.
– Seine Geschenkgutscheine sprechen Interessenten an, die vor ihrer Suche noch gar nichts von ihrer Idee wussten 😉 Aber nur, wenn die passenden Keywords berücksichtigt werden.

Und, mitgerechnet? Macht mindestens 4 Kampagnen, mit völlig unterschiedlichen Suchbegriffen und teils völlig unterschiedlichen ausschließenden Keywords.
Wer es dann noch richtig professionell angeht, legt gleich jeweils 2 Kampagnen an – eine mit normalen und eine mit modifizierten Keywords. Und kann damit deren Erfolg noch verlässlicher kontrollieren. Wenn er es denn macht …

Und manch einer ahnt langsam: Im AdWords-Land der fast unbegrenzten Möglichkeiten ist zwar etwas Fantasie und Fleißarbeit gefragt. Dafür winken dann nicht selten Klickraten im zweistelligen Bereich und das beruhigende Wissen um ein wenig mehr Unabhängigkeit von Dumpinghonoraren, inkompetenten Personalvermittlern und insolventen Auftraggebern.

Den ersten Teil verpasst? Hier geht`s lang.

Ideen für Ihren Bauchladen finde ich gerne für Sie 😉 www.sies-marketing-und-texte.de

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