Damoklesschwert Qualitätsfaktor?

Ab und zu äußert ein potenzieller Neukunde Dinge wie: Mein Bekannter / Nachbar / Agentur XY hat bisher mein Konto betreut. Mich hat ziemlich geärgert, dass er meine Wünsche in Sachen Keywords weitgehend ignoriert und immer wieder etwas von einem Qualitätsfaktor gefaselt hat.“

Was soll man dazu sagen? Er hatte wohl recht – der Bekannte.

Grundsätzlich gilt: Google möchte Geld verdienen. AdWords-Kunden möchten ihre Produkte verkaufen und Interessenten möchten, wenn sie nach Gummibärchen suchen, keine Anzeigen von Gartenbau-Betrieben sehen. Es sei denn, sie verkaufen auch Gummibärchen.

Google nennt das „positive Nutzererfahrung.“ Und ich nenne es einfach: „Gott sei Dank.“

Tatsache ist: Wer Kampagnen schaltet, tut gut daran, Anzeigentexte und Keywords optimal aufeinander abzustimmen und einen hohen Qualitätsfaktor anzustreben. Das System dankt dies mit besseren Anzeigenpositionen bei geringeren Kosten, stark vereinfacht formuliert.

In der Praxis ist das Ganze sehr viel komplizierter. Olaf Kopp schreibt in seinem Blog ausführlich über das Zusammenspiel der einzelnen Faktoren und geht dabei auch auf die Ausführungen von Markus Röttgerding ein, der von zwei Arten von Qualitätsfaktoren spricht: Dem, der bei der Keyword-Diagnose angezeigt wird, und jenem, der Auktionen maßgeblich beeinflusst – auf welche Art auch immer …

 

 

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