Freiberufler-Special: Netzwerk-Einstellungen (1)

FB Wannie

Für große und kleine Dienstleister.

Für große und kleine Budgets.

„Kann jemand einen AdWords-Gutschein gebrauchen? Ich habe nicht vor, in absehbarer Zeit AdWords zu schalten“.
Jüngst vernommen im Bekanntenkreis, von einer Freiberuflerin. Leider hatte ich keine Gelegenheit, nachzufragen, warum eigentlich nicht. Zu teuer? Zu aufwändig? – Zu doof. Natürlich nicht die Dame, sondern die Entscheidung.
Da ich nicht sofort missionieren konnte, hole ich dies einfach hier nach.
In einem kurzen Mehrteiler, in dem ich besonders auf die Punkte eingehe, die für Dienstleister relevant sind, wenn sie mit AdWords-Werbung akquirieren möchten.

Anwälte, Fotografen, Hebammen, Berater jeglicher Branche – mir fällt spontan keine Berufsgruppe ein unter den Freischaffenden, für die sich AdWords-Werbung möglicherweise nicht lohnt. Denkanstöße in diesem Zusammenhang nehme ich natürlich sofort gerne entgegen 🙂

Die Faktoren, die sehr schnell darüber entscheiden, ob ein Freiberufler viele Aufträge bekommt oder nur viel Geld und Zeit verschenkt, sind vor allem:
– Auswahl der Netzwerke
– gute Kampagnenstruktur gemäß dem eigenen Portfolio
– Anzeigentexte
– Attraktive Anzeigenerweiterungen
– Google Places & regionale Werbung
– Sofortige Kontrolle

Die geeigneten Netzwerke (1)
Nicht überall, sondern überall richtig.

Das System macht es uns erfreulich einfach:
Von Haus aus sind beim Anlegen neuer Kampagnen sämtliche Netzwerke angewählt, über die man seine Anzeigen verbreiten kann, das heißt u.a.: Google Suche, Shopping, Maps, das Such-Werbenetzwerk, welches auch Partnerseiten wie AOL einschließt, und das Display-Netzwerk. Letzteres umfasst Seiten, die eine Partnerschaft mit Google eingegangen sind, z.B. Blogs, Foren, YouTube.

Kleine, aber wichtiger Unterschied: Im Such-Werbenetzwerk erscheinen Anzeigen nur dann, wenn konkrete Suchanfragen getätigt werden, die mit den eingebuchten Keywords übereinstimmen.
Im Display-Netzwerk werden die Anzeigen u.a. anhand der eingebuchten Keywords im passenden redaktionellen Umfeld eingeblendet, die in etwa thematisch passen. Die Betonung liegt hier auf „in etwa.“ Denn ein Blick ins bevorzugte Analyse-Tool zeigt sehr schnell die Vielfalt der deutschen Sprache und bringt die Erkenntnis, dass es am Anfang durchaus sinnvoller sein, die Effektivität von Anzeigen und Keywords anhand konkreter Suchanfragen zu testen und später ggf. auf weitere Netzwerke auszuweiten. Denn die Freude über allabendliche 1.000.000,00 Einblendungen währt nur bis zum nächsten Blick aufs Konto. Dann nämlich, wenn klar wird, dass ein großer Teil der Klicks, sofern welche vorhanden, wohl nicht wirklich aus Suchanfragen resultieren, die relevant sind für die eigene Dienstleistung.
Wer etwas Zeit und Neugier mitbringt und gleich im Display-Netzwerk starten möchte, tut gut daran, entweder nach 24 Stunden nach dem Rechten zu sehen und z.B. einzelne Seiten auszuschließen oder die Weichen etwas gezielter zu stellen und von Beginn nur auf Ausgewählten Placements zu werben.
Seit kurzem steht hier zusätzlich die Einstellung „Such-Netzwerk mit Display-Auswahl“ zur Verfügung. Dabei tritt die Anzeige zwar tendenziell im Such-Netzwerk in Erscheinung, wird aber zusätzlich, basierend auf den eingebuchten Suchbegriffen, auf bestimmten Seiten (Placements) auch eingeblendet, wenn das System ermittelt, dass Interessenten nach dem beworbenen Angebot suchen.
Merke: Reichweite macht Laune und bringt mehr Traffic. Mehr Umsatz wird daraus aber nur, wenn sämtliche Parameter (Zeit, Platz, Thema, demografische Aspekte) exakt abgestimmt sind.

Wenn diese Tipps hilfreich waren, gibt`s hier bereits die nächsten: Teil 2, Kampagnenstruktur.

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