AdWords: Erst nachdenken, dann freischalten.

FB Wannie

Der Vorteil von AdWords-Kampagnen: Sie sind schnell eingerichtet,  man kann theoretisch sofort loslegen und erste Ergebnisse sind meist nach wenigen Stunden sichtbar.

Damit nicht nur allmonatlich Geld abgebucht wird, sondern auch der eine oder andere Auftrag in die Bilanz einzieht, ist ein Mindestmaß an Struktur und Optimierungsarbeit angesagt. Und dies gerne Step by Step.

Folgendes Vorgehen hat sich für mich bewährt: 

  1. Zielgruppe bestimmen – je exakter, desto besser.
  2. Monatsbudget festlegen, gesamt und auf Kampagnen-Ebene
  3. Mit der Optimierung der wichtigsten Kampagne starten.

Dies könnte sein:

  • Das Produkt / die Dienstleistung, in der die Kernkompetenz liegt.
  • Das die höchsten Gewinne beschert.
  • Das für die nächste Saison Absatz sucht.
  • In der man Neuland betritt und schnell Kunden / Referenzen erobern möchte.
  • In der man schlicht dem Wettbewerb eine Nasenlänge voraus ist. Oder diese Nasenlänge erreichen möchte.
  • Oder – legitimer Wunsch: Die einfach am meisten Spaß macht.

4. Zeitnah Klickrate prüfen, um festzustellen, ob man nicht großräumig an der Zielgruppe vorbei wirbt.

Die Klickrate ist zwar grundsätzlich aufschlussreich, aber dennoch nicht wirklich vielsagend in Sachen Rentabilität.

5. Rentabilität prüfen & Gebote optimieren.

Der Nichtbuchhalter zuckt bei diesem Wort bereits angstvoll zurück. Es klingt in der Tat nicht prickelnd, ist aber notwendig, um herauszufinden, ob und welche Keywords oder Anzeigengruppen zu den gewünschten Aktionen führen.  Möglich macht dies Conversion Tracking. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Code mit großer Wirkung. Offenbart er doch exakt, welcher Suchbegriff zu welchem Preis eine Bestellung, Newsletter-Anmeldung, o.ä. ausgelöst hat und demzufolge entsprechendes Budget verdient, an besserer Position erscheinen soll – oder ausgemustert wird.

Schritte 1 bis 4 sind – je nach Kampagnen-Umfang, Suchvolumen und Besucherfrequenz – mitunter nach 2-3 Tagen erledigt. Der Rest kann durchaus 3 Monate dauern.

Meine Mission: Kunden, die mich so lange ertragen, sollten mit guten Zahlen belohnt werden 🙂

Übrigens: Zielgruppe definieren geht weit hinaus über Attribute wie „zahlungskräftige KMUs“ oder „alle +40 in Bundesland xy“. Wie man seinen Wunschkunden findet, beschreibt Jessica Ebert in diesem Beitrag. Viel Erfolg und gute Ideen beim Skizzieren !

 

 

 

 

 

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